Frauen reparieren selbst

Zum Abschluss unseres diesjährigen Programms fand im Frauen-Radfahr-CLUB ein Reparaturkurs  statt. Holger zeigte, wie man Laufräder ein- und ausbaut und Reifen flickt. Eine netter Nebeneffekt: Alle Radfahr-Übungsräder konnten im Kurs repariert werden. So gehen wir aufgeräumt in die Winterpause.

Menschen am Limit

Unser Themenabend „Menschen am Limit“ in der Asylunterkunft Calmbergstraße war ein voller Erfolg. Mit fast 50 Gästen war unsere Fahrradwerkstatt, die wir zum Kinosaal umfunktioniert hatten, voll besetzt. Teppich, Kissen und Popcorn trugen zu einem gemütlichen Ambiente bei. Der Film „Am Limit“ von Pepe Danquart dokumentiert ein halsbrecherisches Abenteuer der Brüder Thomas und Alexander Huber. Mit unbändigem Willen stellen sich die Alpin-Kletterer der Herausforderung, den Rekord im Speed-Klettern an der 1.000 Meter hohen Granitwand des „El Capitan“ in Kalifornien zu … weiterlesen

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Reparaturtage in Asylwohnheimen mit VELO

An vier Nachmittagen waren wir zusammen mit Teilnehmern aus dem Fahrradrecyclingbetrieb Kette und Kurbel und dem DHB Netzwerk Haushalt in der Eichleitnerstraße, Calmbergstraße, Ottostraße und im Springergässchen (Grandhotel Cosmopolis) zu Gast, um zusammen mit BewohnerInnen Räder zu reparieren und zusammen zu kochen und zu essen. Die Aktion mit dem Titel VELO wurde durch das Programm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ gefördert.

Radfahrtrainerinnen am Start

Das Interesse an unserer Ausbildung zur Radfahrtrainerin ist erfreulich groß. Das erste Seminar hat mit fünf Teilnehmerinnen bereits statt gefunden. Wir haben die didaktische Vorgehensweise vermittelt und erste organisatorische Absprachen getroffen. Ein weiteres Seminar wird voraussichtlich im Herbst folgen. Die fünf Anwärterinnen gehen nun in die Hospitationsphase. Das heißt, sie nehmen an den ersten Übungsstunden mit Radfahranfängerinnen teil, um die Praxis einzuüben. Diese werden von bereits erfahrenen Trainerinnen geleitet. Die Ausbildung zur Radfahrtrainerinnen und die anschließenden Übungsangebote für Radfahranfängerinnen sind … weiterlesen

Damit das Geld reicht

Seit Anfang April 2014 erhalten Flüchtlinge statt der Essenpakete 139 Euro monatlich, um sich selbst zu versorgen. Zusammen mit dem Taschengeld hat eine alleinstehende Person nun 279 Euro zur Verfügung. Regina Kordik vom Beratungsdienst Geld und Haushalt der Sparkassen-Finanzgruppe gab bei unserer Veranstaltung am 4. April 2014 Tipps und Hinweise, wie Flüchtlinge mit wenig Geld besser auskommen können. Anhand des Broschüre „Einfach haushalten – bei kleinem Einkommen“ zeigte sie, wie man einen Überblick über die eigenen Ausgaben behalten kann. Das … weiterlesen

Freifunk verbindet

In Zusammenarbeit mit der Augsburger Freifunkinitiative haben wir in der Flüchtlingsunterkunft Calmbergstraße einen Freifunk-Knoten errichtet. Derzeit gibt es im Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss einen Empfang. Denkbar sind weitere Knoten im Haus, die dann von den Bewohnern selbst betreut werden könnten. Die freiwillig Engagierten von Freifunk Augsburg haben den Anspruch die digitale Spaltung, zwischen Offliner_innen und Onliner_innen zu überwinden. Bei Flüchtlingen, wie bei anderen sozial schwachen Menschen, ist die Hauptursache hierfür die wirtschaftliche Not. Das Freifunkangebot ist kostenlos. Es schafft eine Brücke … weiterlesen

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Fahrrad-Reparatur-Café mit Uwe

Uwe Kekeritz, Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/ Die Grünen und sein Kollege Reiner Erben vom Augsburger Stadtrat waren diesmal beim VOLLDABEI Fahrrad-Reparatur-Café in der Gemeinschaftsunterkunft Calmbergstraße. Mohamed erklärte, wie das System Essenpakete funktioniert. Bisher werden sie zweimal pro Woche an Flüchtlinge in ganz Bayern geliefert. Die Asylbewerber_innen können anhand von Bestelllisten aus verschiedenen Lebensmittelgruppen eine bestimmte Anzahl an Waren auswählen. Durch politischen Druck werden die Essenpakete im kommenden Frühjahr nun endlich abgeschafft und die Flüchtlinge werden Geld bekommen, um selbst einzukaufen.

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Das Fahrrad-Reparatur-Café hat geöffnet

Meist ist in Presseartikeln über die Aslyunterkunft Calmbergstraße nur zu lesen, wie schlecht die Wohnbedingungen für die Flüchtlinge sind. Das ist zweifelsohne richtig, hilft den Betroffenen aber auch nicht weiter. Wir haben nun begonnen, die Unterkunft mit nachbarschaftlichen Aktivitäten zu beleben und dazu beizutragen, dass eine freundlichere Stimmung in das Haus einkehrt. So ist unser Fahrrad-Reparatur-Café am 18. Januar 2014 gestartet.