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Der Flüchtlingsrat war da

Zum Auftakt einer LagerInventour besuchte Ben Rau vom Bayerischen Flüchtlingsrat zusammen mit einem Fernsehteam des ZDF am 6. Oktober 2014 die Asylunterkunft in der Calmbergstraße. Wir führten die Gruppe durch die Räume und brachten sie mit Bewohnern ins Gespräch.   Bens anschließender Eintrag bei Facebook: „Obwohl unser Besuch erst am Morgen bekannt geworden war, ist der Boden noch feucht als wir gegen 14 Uhr ankommen, es riecht nach Sommerfrische. Im Flüchtlingslager in der Augsburger Calmbergstraße leben rund 150 Flüchtlinge unter … weiterlesen

Ein Schwung Kinderräder

Da stehen sie nun, die 24 Kinderfahrräder, die von der Jugendverkehrsschule in Neusäß ausgemustert wurden. Es sind nur kleine Reparaturen nötig, um sie alle wieder in Gang zu bekommen. Die Kinder aus den Asylwohnheimen werden sich freuen.

Menschen am Limit

Unser Themenabend „Menschen am Limit“ in der Asylunterkunft Calmbergstraße war ein voller Erfolg. Mit fast 50 Gästen war unsere Fahrradwerkstatt, die wir zum Kinosaal umfunktioniert hatten, voll besetzt. Teppich, Kissen und Popcorn trugen zu einem gemütlichen Ambiente bei. Der Film „Am Limit“ von Pepe Danquart dokumentiert ein halsbrecherisches Abenteuer der Brüder Thomas und Alexander Huber. Mit unbändigem Willen stellen sich die Alpin-Kletterer der Herausforderung, den Rekord im Speed-Klettern an der 1.000 Meter hohen Granitwand des „El Capitan“ in Kalifornien zu … weiterlesen

Calmbergstraße ist Auslaufmodell

Endlich ist der Durchbruch erreicht! Die Regierung von Schwaben hat offiziell bekannt gegeben, dass die Asylunterkunft in der Calmbergstraße wegen ihres baulichen Zustandes geschlossen werden soll. Jahreslang haben wir zusammen mit dem Forum Flucht und Asyl darauf hingearbeitet. Ein Teil der 150 derzeitig dort lebenen Männer soll in die neue Gemeinschaftsunterkunft Zusamstraße verlegt werden. Das soll schon in ein paar Monaten der Fall sein. Derzeit noch offen ist, wo die restlichen Personen untergebracht werden können. Bei einem Gespräch mit dem … weiterlesen

Radfahrtrainerinnen am Start

Das Interesse an unserer Ausbildung zur Radfahrtrainerin ist erfreulich groß. Das erste Seminar hat mit fünf Teilnehmerinnen bereits statt gefunden. Wir haben die didaktische Vorgehensweise vermittelt und erste organisatorische Absprachen getroffen. Ein weiteres Seminar wird voraussichtlich im Herbst folgen. Die fünf Anwärterinnen gehen nun in die Hospitationsphase. Das heißt, sie nehmen an den ersten Übungsstunden mit Radfahranfängerinnen teil, um die Praxis einzuüben. Diese werden von bereits erfahrenen Trainerinnen geleitet. Die Ausbildung zur Radfahrtrainerinnen und die anschließenden Übungsangebote für Radfahranfängerinnen sind … weiterlesen

Die Polizei, deine Freundin

Neulich am frühen Morgen kam ein Anruf: „Wollen Sie Ihre Fahrräder retten? Die Bauarbeiter sind nur noch 10 Zentimeter entfernt!“ Am Telefon war ein freundlicher Polizeibeamter, der vom Fenster seines Büros aus beobachtet hatte, dass ein Bautrupp angerückt war. Wir machten uns natürlich schleunigst auf den Weg, nicht ohne uns bei dem Beamten zu bedanken. Die ROTEN LEIHRÄDER, die ihren Parkplatz schon seit einiger Zeit vor dem Polizeipräsidium haben, wurden verlegt. Wie wir feststellen konnten, sind sie also bestens bewacht … weiterlesen

Flüchtlingen eine würdige Unterkunft geben

Seit vielen Jahren setzt sich MdL Christine Kamm für Asylbewerberinnen und Flüchtlinge ein. Sie besuchte unser Fahrrad-Reparatur-Café in der Calmbergstraße und sprach mit uns über die schlechten Wohnverhältnisse in der Gemeinschaftsunterkunft. „Das hier ist wegen des baulichen Zustandes nicht tragbar. Selbst, wenn man das Gebäude sanieren würde, bliebe die Kasernenstruktur mit langen Gängen erhalten. Es ist unzumutbar, dass 60 Personen Zugang zu den selben Sanitärräumen und derselben Küche haben. Für den einzelnen Flüchtling ist dadurch nicht feststellbar ist, wer für … weiterlesen

Freiraum

Direkt vor dem Polizeipräsidium stehen sie jetzt, unsere ROTEN LEIHRÄDER. Den Fahrradpool, den wir für Flüchtlinge immer weiter ausbauen, haben wir also auf die öffentlichen Gehwege verlagert. Sie sind ein Hingucker! Passant_innen bleiben stehen, lesen die Aufkleber und werden so über das Projekt informiert. Das ist ein prima Nebeneffekt. Aber eigentlich haben wir uns den Freiraum genommen, weil wir keinen anderen Ort haben, an dem wir die Fahrräder parken können, solange sie nicht im Umlauf sind. Praktisch ist, dass unser VOLLDABEI … weiterlesen